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Montag, 21. April 2014

2020 Vision - atomwaffenfrei bis 2020

Bürgermeister für den Frieden auf der Großdemo in New York am 2.5.2010

Der weltweite Verband Bürgermeister für den Frieden ruft ihre Mitgliedstädte auf, die Kampagne "2020 Vision" zu unterstützen, um sich so in die Verhandlungen über Atomwaffen einzumischen. Sie werden dabei von Friedensgruppen auf der ganzen Welt unterstützt. Unser Ziel ist, die verbindliche Vereinbarung eines Zeitplans für die Abschaffung aller Atomwaffen und eine Nuklearwaffenkonvention durchzusetzen, um eine atomwaffenfreie Welt bis 2020 zu erreichen.

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14.02.2014: Meldung

"Bürgermeister für den Frieden" fordert Staaten zu Partnerschaften auf

Die zweite internationale Konferenz zu humanitären Folgen von Atomwaffen wurde vom 13. bis 14. Februar 2014 in Nayarit, Mexiko gehalten.
Gastgeber der Konferenz war die mexikanische Regierung gemeinsam mit Repräsentanten der 146 Staaten, der UNO, dem internationale. Komitee des Roten Kreuz, der Roten Kreuz- und Roten Halbmond-Bewegung und Zivilgesellschaftlichen Organisationen, welche an der Konferenz teilgenommen haben.

» lesen» Kommentar von Generalsekretär Komizo (Englisch) » Website der zweiten internationalen Konferenz zu den humanitären Folgen von Atomwaffen (Englisch)» Vorstandsbericht (Englisch)

20.12.2013: 

Zum Jahresabschluss: Rückblick und Ausblick

vom OB Schostok, Vizepräsident der Mayors for Peace

Die Mitgliedschaft in Mayors for Peace ist unsere Form des Ausdrucks, dass wir als Städte Verantwortung für eine friedvolle Welt übernehmen wollen und müssen. Allein die symbolische Wirkung von nunmehr über 5.800 Städte weltweit, die sich – abseits von politischen Meinungsstreiten – übergreifend für eine internationale Abrüstungsinitiative auf dem Gebiet der atomaren Bewaffnung einsetzen, entfaltet bei vielen Regierungen und den Vereinten Nationen eine Wirkung in Form dessen, dass unsere Sorgen und Anliegen ernst genommen werden. Nicht ohne Grund wurde es Mayors for Peace gestattet, an ihre Ziele mit einer Dauerausstellung in den Räumen der Vereinten Nationen in New York zu erinnern.

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18.11.2013: Meldung

Neue Rotes Kreuz- und Roter Halbmond-Resolution zu Atomwaffen einstimmig angenommen

Eine sehr ermutigende Resolution mit dem Namen „Auf die Beseitigung von Atomwaffen hin arbeiten: Vier-Jahres Aktionsplan“ wurde im Delegiertenrat des internationalen Roten Kreuz und der Roten Halbmond-Bewegung in Sydney, Australien vom 17. bis 18. November 2013, einstimmig angenommen.

» lesen» Vollständiger Resolutionstext auf Englisch (pdf)

06.11.2013: Pressemitteilung

Bürgermeister fordern aktive Schritte für atomwaffenfreies Deutschland

Mayors for Peace Vizepräsident und Oberbürgermeister von Hannover Stefan Schostok

In dieser Woche kommt in den Verhandlungen zum Koalitionsvertrag das Thema Atomwaffen und nukleare Abrüstung auf die Tagesordnung. Aus diesem Anlass haben 111 Bürgermeister und Oberbürgermeister des weltweiten Bündnisses „Mayors for Peace“ die Verhandlungspartner von CDU, CSU und SPD schriftlich aufgefordert sich zu einem atomwaffenfreien Deutschland und einer atomwaffenfreien und sowie friedlichen Welt zu bekennen.

» lesen» Bürgermeister-Appell an die Koalitionsverhandler» Liste der Unterzeichner» Vollständige Pressemitteilung als PDF

01.11.2013: Mitteilung

Bürgermeister Matsuis Kommentar zum Statement

über die humanitären Folgen von Atomwaffen in der UN-Vollversammlung

Am 22. Oktober 2013 befürworten 125 Staaten ein durch Südafrika vorgetragenes gemeinsames Statement über die humanitären Folgen von Atomwaffen in der UN-Vollversammlung in New York. Zum ersten Mal unterstützte die japanische Regierung das gemeinsame Statement, nachdem Japan in der Vergangenheit immer darauf verzichtet hatte. Der Bürgermeister von Hiroshima, Matsui, erklärte am gleichen Tag: „Ich begrüße die Unterstützung der japanischen Regierung für das gemeinsame Statement als einen Ausdruck der nationalen Entschlossenheit, mit anderen Nationen zusammen zu arbeiten, die die Abschaffung von Atomwaffen als unmenschliche Waffe anstreben. Mich ermutigt auch die wachsende Zahl der Staaten, die das Statement unterstützen. Hoffentlich werden alle 125 Regierungen die Bedeutung des Statements verstehen und sich ehrlich um die Ächtung von Atomwaffen bemühen. Ich hoffe weiterhin, dass die japanische Regierung diese Länder dabei anführt und die Botschaft Hiroshimas in die Welt trägt, beispielsweise durch das Außenministertreffen der Non-Proliferation and Disarmament Initiative (NPDI) im April 2014 in Hiroshima und anlässlich der Überprüfungskonferenz des Nichtverbreitungsvertrages im Jahr 2015.“

Wer sind wir?

Die Bürgermeister für den Frieden, kurz vorgestellt.

Die Organisation Mayors for Peace wurde 1982 vom Bürgermeister von Hiroshima gegründet. Aus der grundsätzlichen Überlegung heraus, dass BürgermeisterInnen für die Sicherheit und das Leben ihrer BürgerInnen verantwortlich sind, versuchen die Mayors for Peace Einfluss auf die weltweite Verbreitung von Atomwaffen zu nehmen und diese zu verhindern. Der weltweite Verband hieß früher (in deutscher Sprache) "Programm zur Förderung der Solidarität der Städte mit dem Ziel der vollständigen Abschaffung von Atomwaffen (Partnerschafts-Programm der Städte Hiroshima und Nagasaki zur Ächtung aller Atomwaffen in Ost und West)". Bereits über 100 Städte und Gemeinden in Deutschland sind in den 80er-Jahren Mitglieder geworden. Seit Bürgermeister Akiba den Verband in "Mayors for Peace" umbenannt und 2003 die  Kampagne "2020 Vision" ins Leben gerufen hat, hat sich diese Zahl vervierfacht. Im April 2011 wurde Kazumi Matsui zum Bürgermeister Hiroshimas gewählt, damit wurde er anstelle von Tadatoshi Akiba neuer Ko-Präsident zusammen mit dem Bürgermeister von Nagasaki Tomihisa Taue.

01.05.2013: Broschüre

Tätigkeitsbericht 2013

Der jährliche Tätigkeitsbericht für 2013 mit einem Rückblick auf 2012 und Plänen für 2013 wurde vom Sekretariat des 2020 Vision Campaign der Bürgermeister für den Frieden herausgegeben. Die englische Version ist erschienen, eine spanische und französische noch in Arbeit.

» Bericht herunterladen (in englischer Sprache)
12.05.2012: Bericht

Bürgermeister für den Frieden bei den UN in Wien

Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag

55 Mitglieder der Bürgermeister für den Frieden nahmen an dem ersten Vorbereitungstreffen des Ausschusses für die Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags (NPT PrepCom) in Wien vom 30. April bis 11. Mai 2012 teil. Der stellvertretende Vorsitzende der Bürgermeister für den Frieden, Bürgermeister Tomihisa Taue der Stadt Nagasaki, hielt eine Rede bei den NGO-Präsentationen am 2. Mai.

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Bürgermeister der Frieden in Deutschland

Zahl der Mitglieder in Deutschland: 411 (1.3.14)
Zahl der Mitglieder weltweit: 5912 (1.3.14)

Neueste Mitglieder

Informationspaket

Werben Sie weitere BürgermeisterInnen in Ihrer Umgebung oder in Partnerstädten für Mayors for Peace! Das Ziel ist, 5.000 Mitglieder bis zum Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima (6. August 2011) zu gewinnen. Sie können für Werbezwecke dieses Infopaket mit Informationen zu Mayors for Peace herunterladen:

zur Werbung neuer Mitglieder
» Informationen über die Konferenz der Bürgermeister

» Die Kampagne "2020 Vision"
» Petition "Städte sind keine Zielscheiben"
» Nagasaki-Appell 2009

für Deutschland
» Einladungsbrief von Bürgermeister Kazumi Matsui 
» Beitrittsformular
» Abschlusserklärung des 7. Treffens der deutschen Bürgermeister (2011)

für Österreich
» Einladungsbrief von Dr. Thomas Weninger, Generalsekretär des österreichischen Städtebundes
» Beitrittsformular für Österreich


Kurzfilm über das Bürgermeistertreffen in Bonn am 21. November 2012