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Dienstag, 21. April 2015

2020 Vision - atomwaffenfrei bis 2020

Bürgermeister für den Frieden auf der Großdemo in New York am 2.5.2010

Der weltweite Verband Bürgermeister für den Frieden ruft ihre Mitgliedstädte auf, die Kampagne "2020 Vision" zu unterstützen, um sich so in die Verhandlungen über Atomwaffen einzumischen. Sie werden dabei von Friedensgruppen auf der ganzen Welt unterstützt. Unser Ziel ist, die verbindliche Vereinbarung eines Zeitplans für die Abschaffung aller Atomwaffen und eine Nuklearwaffenkonvention durchzusetzen, um eine atomwaffenfreie Welt bis 2020 zu erreichen.

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70 Jahre Atomwaffen sind genug

Bericht von der Planungskonferenz im Neuen Rathaus Hannover

Zur Planungs- und Aktionskonferenz „ 70 Jahre sind genug“ trafen sich am 31. Januar 2015 40 friedensbewegte Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet im Neuen Rathaus Hannover. Am 6. und 9. August 2015 jähren sich die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki zum siebzigsten Mal. Die Landeshauptstadt Hannover ist seit über 30 Jahren Partnerstadt von Hiroshima und versteht sich als Stadt des Friedens. Das betonte der Hannoveraner Oberbürgermeister Stefan Schostok in seiner Rede vor der Konferenz. OB Schostok ist einer von acht Vizepräsidenten von Mayors for Peace.

» Bericht lesen» Rede von OB Schostok
1. Ankündigung

Jahresversammlung der deutschen Bürgermeister für den Frieden

Hannover, 8. Juli 2015

Anlässlich des 70. Jahrestages der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki steht das Jahr 2015 in besonderem Fokus. Die Landeshauptstadt Hannover nimmt den gemeinsamen Flaggentag zum Anlass, die deutschen Bürgermeister für den Frieden zu einer Jahresversammlung einzuladen. Der 8. Juli wird zudem der Auftakt einer Veranstaltungsreihe sein, in der verschiedene Veranstaltungen zum Gedenken an den 70. Jahrestag bis zu Abschluss am 6. August stattfinden werden.

» Mehr zum Flaggentag
Petition

Unterstützen Sie die Klage der Republik Marshallinseln

Nuclear Zero

Am 24. April 2014 hat die Republik Marshallinseln vor dem Internationalen Gerichtshof Klage gegen die neun Atommächte erhoben. Sie warf ihnen dabei vor, der Verpflichtung des Atomwaffensperrvertrags, Verhandlungen über die Abschaffung von Atomwaffen zu führen, nicht nachgekommen zu sein. Ab 1946 wurden die Marschallinseln zwölf Jahre lang als Testgelände für das US-Atomwaffenprogramm benutzt. In diesem Zeitraum wurden 67 Atomwaffen detonierten. Die Mayors for Peace sind eine der Organisationen, die die Klage der Marshallinseln unterstützen.

» Online-Petition und weitere Details auf der Nuclear Zero-Homepage
27.11.2014: Pressemitteilung

„Atomwaffen: Abziehen, Verbieten und Abrüsten“

Bürgermeister Hermann im Auswärtigen Amt

Im Rahmen einer Delegation der Mayors for Peace (Bürgermeister für den Frieden) und weiterer Friedensorganisationen hat Bürgermeister Thomas Hermann im Auswärtigen Amt bei der Beauftragten der Bundesregierung für Fragen der Abrüstung und Rüstungskontrolle, Botschafterin Antje Leendertse, für die weltweite Abrüstung aller Atomwaffen geworben.

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05.11.2014: Meldung

Bürgermeister Matsui schreibt an die US-Regierung

Protestbrief gegen US-Atomtest

Wie kürzlich bekannt gegeben wurde, haben die Vereinigten Staaten im September und Oktober atomare Versuche in der Z-Maschine durchgeführt, bei denen Plutonium verwendet wurde. Am 4. November wandte sich Bürgermeister Matsui, Präsident der Mayors for Peace, in einem Protestbrief an die US-Regierung, um gegen diese Versuche zu protestieren.

» Protestbrief herunterladen
08.07.2014: Pressemitteilung

Städte zeigen Flagge für das Verbot aller Atomwaffen

Atomwaffenmodernisierung statt Abrüstung

Flaggentag 2014 in Bretten. Foto: Stadt Bretten

Der Einsatz von Atomwaffen sowie die Androhung ihres Einsatzes verstoßen gegen internationales Recht und gegen Prinzipien des humanitären Völkerrechts. An dieses Urteil des Internationalen Gerichtshofes vom 8. Juli 1996 erinnern heute etwa 140 "Bürgermeister für den Frieden" (Mayors for Peace), indem sie an ihren Rathäusern Flaggen hissen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Sie sind überzeugt, dass Städte keine Angriffsziele sein dürfen und eine Zukunft ohne Atomwaffen neue Perspektiven für die Menschheit schafft.

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14.02.2014: Meldung

"Bürgermeister für den Frieden" fordert Staaten zu Partnerschaften auf

Die zweite internationale Konferenz zu humanitären Folgen von Atomwaffen wurde vom 13. bis 14. Februar 2014 in Nayarit, Mexiko gehalten.
Gastgeber der Konferenz war die mexikanische Regierung gemeinsam mit Repräsentanten der 146 Staaten, der UNO, dem internationale. Komitee des Roten Kreuz, der Roten Kreuz- und Roten Halbmond-Bewegung und Zivilgesellschaftlichen Organisationen, welche an der Konferenz teilgenommen haben.

» lesen» Kommentar von Generalsekretär Komizo (Englisch) » Website der zweiten internationalen Konferenz zu den humanitären Folgen von Atomwaffen (Englisch)» Vorstandsbericht (Englisch)

Bürgermeister für den Frieden in Deutschland

Mitglieder in Deutschland: 420 (1.11.14)
Mitglieder weltweit: 6.374 (1.11.14)

Neueste Mitglieder

Informationspaket

Werben Sie weitere BürgermeisterInnen in Ihrer Umgebung oder in Partnerstädten für Mayors for Peace! Das Ziel ist, 5.000 Mitglieder bis zum Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima (6. August 2011) zu gewinnen. Sie können für Werbezwecke dieses Infopaket mit Informationen zu Mayors for Peace herunterladen:

zur Werbung neuer Mitglieder
» Informationen über die Konferenz der Bürgermeister

» Die Kampagne "2020 Vision"
» Petition "Städte sind keine Zielscheiben"

für Deutschland
» Einladungsbrief von Bürgermeister Kazumi Matsui 
» Beitrittsformular
» Abschlusserklärung des 7. Treffens der deutschen Bürgermeister (2011)

für Österreich
» Einladungsbrief von Dr. Thomas Weninger, Generalsekretär des österreichischen Städtebundes
» Beitrittsformular für Österreich

Wer sind wir?

Die Bürgermeister für den Frieden, kurz vorgestellt.

Die Organisation Mayors for Peace wurde 1982 vom Bürgermeister von Hiroshima gegründet. Aus der grundsätzlichen Überlegung heraus, dass BürgermeisterInnen für die Sicherheit und das Leben ihrer BürgerInnen verantwortlich sind, versuchen die Mayors for Peace Einfluss auf die weltweite Verbreitung von Atomwaffen zu nehmen und diese zu verhindern. Der weltweite Verband hieß früher (in deutscher Sprache) "Programm zur Förderung der Solidarität der Städte mit dem Ziel der vollständigen Abschaffung von Atomwaffen (Partnerschafts-Programm der Städte Hiroshima und Nagasaki zur Ächtung aller Atomwaffen in Ost und West)". Bereits über 100 Städte und Gemeinden in Deutschland sind in den 80er-Jahren Mitglieder geworden. Seit Bürgermeister Akiba den Verband in "Mayors for Peace" umbenannt und 2003 die  Kampagne "2020 Vision" ins Leben gerufen hat, hat sich diese Zahl vervierfacht. Im April 2011 wurde Kazumi Matsui zum Bürgermeister Hiroshimas gewählt, damit wurde er anstelle von Tadatoshi Akiba neuer Ko-Präsident zusammen mit dem Bürgermeister von Nagasaki Tomihisa Taue.