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The Cities are not Targets Project
Was will die Aktion "Städte sind keine Zielscheiben"?
Seit sechzig Jahren drohen jene Staaten die im Besitz
von Atomwaffen sind damit, Städte durch nukleare
Riesenbrände in Schutt und Asche zu legen, so als
ob der Tod von Millionen von Menschen zwar bedauernswert,
aber als annehmbarer Kollateralschaden im titanischen
Streit der Ideologien und im Kampf um Ressourcen zu
akzeptieren sei. Nach dem 2. Weltkrieg im Zeitalter
des als "Kalter Krieg" bezeichneten atomaren
Terrors wurde der zu allen Zeiten als rechtswidrig und
unmoralisch verurteilte Gedanke, Städte auszulöschen,
als tragbar erachtet. Heute betreiben die Atomwaffenstaaten
einen milliardenschweren Handel untereinander. Obwohl
die Völkergemeinschaft schweren Umweltproblemen
gegenübersteht, zu deren Lösung eine intensive
internationale Zusammenarbeit dringend nötig ist,
werden diese Probleme nicht als vordringlich behandelt.
Vielmehr hat bei den meisten nationalen Regierungen
Priorität, Atomwaffen nicht in die Hände von
Terroristen geraten zu lassen. Unerwähnt bleibt
dabei häufig, dass nichtstaatliche Akteure durch
nukleare Bedrohung kaum abgeschreckt werden können.
Es gibt heute nicht mehr den kleinsten Rest einer Rechtfertigung
für die nukleare Geiselnahme von Städten oder
gar der Androhung einer Auslöschung ganzer Völker.
Deshalb bieten die Mayors for Peace allen Mitgliedern
die bereit sind, einen oder alle der folgenden Schritte
zu gehen, organisatorische Hilfe an:
1) Finden Sie heraus, welches mit Atomwaffen ausgestattete
Land Ihre Stadt im Visier haben könnte.
2) Nehmen Sie Verbindung mit diesen Nationalregierungen
auf, die Sie eventuell als Zielscheibe betrachten, und
fordern Sie eine Zusicherung dafür, dass Ihre Stadt
von der Liste der Ziele gestrichen wird und dies auch
so bleibt. Die Antwort, "weder versichern noch
verneinen wir dies" ist nicht ausreichend. Solch
ausweichenden Antworten verlangen geradezu nach gesteigerten
Anstrengungen, um aufrichtige Zusagen zu erhalten.
3) Organisieren Sie Delegationen oder schließen
Sie sich Delegationen an, um nationale Regierungen zu
besuchen und dabei persönlich zu fordern, dass
Ihre eigene Stadt, Ihre Nachbarstadt oder Städte
im Allgemeinen von Listen möglicher Ziele ausdrücklich
gestrichen werden.
4) Verabschieden Sie durch eine Entscheidung des Bürgermeisters
oder des Stadtrates unten stehende Erklärung.
Diese Aktion ist ein Teil der Mayors for Peace Kampagne
"2020 Vision", zur Abschaffung aller Atomwaffen
bis zum Jahre 2020. Die Bürgermeister, die sich
für die Befreiung ihrer eigenen Bürger von
der nuklearen Bedrohung einsetzen, sind natürlich
keineswegs der Ansicht, dass die Anwendung von Atomwaffen
auf andere Ziele als ihre Städte gerechtfertigt
sei. Vielmehr sollen die speziellen Forderungen zum
Schutz der eigenen Bürger in der Verantwortung
für ihre eigene Stadt die Tatsache ins Bewusstsein
bringen, dass Atomwaffen nicht nur Schlachtfelder, sondern
ganze Städte als Ziel haben. Es soll damit erreicht
werden, dass keine Nation zur Verfolgung irgendwelcher
politischen oder wirtschaftlichen Ziele mit der Auslöschung
von Städten droht.
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Öffentliche Bekanntmachung der Stadtverwaltung
(als Beispiel)
- An die Regierenden aller Nuklearwaffenstaaten:
Im Interesse der Bürger dieser Stadt fordern
wir, die Anwendung von Atomwaffen gegen irgendeine
Stadt weltweit unter allen Umständen und ausdrücklich
auszuschließen.
- An die Regierenden aller Nationen:
Im Interesse der Kinder dieser Stadt fordern wir,
das Erreichen und die Erhaltung einer atomwaffenfreien
Welt als Ziel mit höchster Priorität zu
verfolgen.
- An die Regierenden unseres Landes:
Bitte unterstützen Sie uns und all unsere Nachbarstädte
bei der Sicherung des fundamentalen Menschenrechtes
auf Überleben für alle Städte und alle
Kinder.
STÄDTE SIND KEINE ZIELSCHEIBEN!
Unsere Kinder verdienen eine atomwaffenfreie Zukunft!
(vorläufige Übersetzung aus dem englischen)
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